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Welche Gebäudeteile können bei BIPV als Energieflächen genutzt werden?

Welche Gebäudeteile können bei BIPV als Energieflächen genutzt werden?

Welche Gebäudeteile können bei BIPV als Energieflächen genutzt werden?

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Dach, Fassade und Brüstung werden zu aktiven Bestandteilen der Gebäudehülle

Bei BIPV, also gebäudeintegrierter Photovoltaik, wird Solarenergie nicht nachträglich auf ein Gebäude aufgesetzt. Die Solarmodule werden direkt in die Gebäudehülle integriert. Dadurch können verschiedene Bauteile Energie erzeugen und gleichzeitig ihre architektonische oder bauliche Funktion behalten.

Für Architekten und Planer ist diese Frage besonders wichtig: Welche Flächen eines Gebäudes eignen sich nicht nur technisch, sondern auch gestalterisch für Photovoltaik? Bei 3S stehen vor allem Solardach, Solarfassade und Solargeländer im Mittelpunkt.

Das Dach als Energiefläche

Das Dach ist eine der naheliegendsten Flächen für BIPV. Beim 3S Solardach wird Photovoltaik direkt in die Dachfläche integriert. Die Solaranlage wird damit nicht zusätzlich montiert, sondern als Teil des Dachs geplant.

Das ist besonders sinnvoll, wenn:

  • ein Neubau früh energetisch geplant wird

  • eine Dachsanierung ansteht

  • eine ruhige Dachoptik gewünscht ist

  • klassische Aufdach-PV gestalterisch nicht passt

  • Dach und Energieerzeugung gemeinsam gedacht werden sollen

Für Architekten ist das Solardach interessant, weil Dachfläche, Modulraster, Farbe, Oberfläche und Anschlussdetails früh in den Entwurf einbezogen werden können.

Die Fassade als aktive Gebäudehülle

Auch Fassaden können bei BIPV als Energieflächen genutzt werden. Eine Solarfassade erzeugt Energie und bleibt gleichzeitig Teil der architektonischen Gestaltung. Das ist besonders relevant bei Gebäuden, bei denen Nachhaltigkeit sichtbar werden soll.

Eine BIPV-Fassade eignet sich für:

  • Bürogebäude

  • Gewerbebauten

  • öffentliche Gebäude

  • moderne Wohnbauten

  • Sanierungen mit neuer Fassadengestaltung

  • Projekte mit ESG- oder Zertifizierungsanforderungen

3S bietet für Fassaden verschiedene Farben, Formate und Glasoberflächen. Dazu gehören matte, glänzende und transluzente Varianten. So kann die Fassade nicht nur technisch, sondern auch gestalterisch entwickelt werden.

Brüstungen und Geländer als zusätzliche Energieflächen

Neben Dach und Fassade können auch Brüstungen oder Balkongeländer für BIPV genutzt werden. Das 3S Solargeländer ersetzt konventionelle Geländer und erzeugt gleichzeitig Solarstrom.

Diese Lösung ist besonders interessant, wenn zusätzliche Flächen aktiviert werden sollen, zum Beispiel bei:

  • Mehrfamilienhäusern

  • Wohnanlagen

  • Gebäuden mit Balkonen

  • Projekten mit begrenzter Dachfläche

  • Architekturprojekten, bei denen Brüstungen sichtbar gestaltet werden

Damit werden Flächen nutzbar, die bei klassischer Photovoltaik oft nicht berücksichtigt werden.

Warum BIPV früh in die Planung gehört

Ob Dach, Fassade oder Geländer genutzt werden soll, hängt stark vom Projekt ab. Deshalb sollte BIPV möglichst früh in der Entwurfsphase geprüft werden. Die Entscheidung beeinflusst Gestaltung, technische Planung, Ausschreibung und spätere Umsetzung.

Wichtige Planungsfragen sind:

  • Welche Gebäudeflächen sind sichtbar?

  • Welche Flächen eignen sich für Energiegewinnung?

  • Welche Farbe und Oberfläche passt zum Entwurf?

  • Wie lassen sich Modulformate in Dach- oder Fassadenraster integrieren?

  • Welche Anschlussdetails müssen geplant werden?

  • Welche Unterlagen werden für Ausschreibung und Baugesuch benötigt?

3S unterstützt Architekten und Planer dafür mit BIM-Daten, CAD-Daten, Detailzeichnungen, Anschlusslösungen, Ausschreibungstexten und Moduldatenblättern mit elektrischen und mechanischen Kennwerten.

Gestaltung und Funktion gemeinsam denken

Der größte Vorteil von BIPV liegt darin, dass Solarmodule nicht nur technische Zusatzflächen sind. Sie werden Teil der Architektur. Dach, Fassade oder Geländer übernehmen weiterhin ihre bauliche Funktion und tragen zusätzlich zur Energiegewinnung bei.

Für Planer bedeutet das:

  • mehr nutzbare Energieflächen am Gebäude

  • bessere gestalterische Integration als bei nachträglichen Lösungen

  • sichtbare Nachhaltigkeit

  • größere Freiheit bei Farbe, Format und Oberfläche

  • bessere Einbindung in ESG- und Zertifizierungsziele

  • frühere Abstimmung von Technik und Entwurf

Welche BIPV-Fläche passt zum Projekt?

Nicht jedes Gebäudeteil ist für jedes Projekt gleich sinnvoll. Ein Solardach eignet sich besonders bei Neubauten und Dachsanierungen. Eine Solarfassade ist stark, wenn die Gebäudehülle sichtbar nachhaltig gestaltet werden soll. Solargeländer sind spannend, wenn Balkone oder Brüstungen zusätzliche Energieflächen bieten.

Die beste Lösung entsteht meist durch eine frühe Projektprüfung. Dabei lässt sich klären, welche Gebäudeflächen technisch geeignet sind, gestalterisch überzeugen und sinnvoll in die Planung eingebunden werden können.

BIPV-Energieflächen mit 3S prüfen

Mit 3S können Architekten und Planer Dach, Fassade und Geländer als Energieflächen entwickeln und gestalterisch in die Gebäudehülle integrieren. Die passenden Planungsdaten und die technische Begleitung helfen dabei, BIPV nicht nur als Idee, sondern als baulich umsetzbare Lösung zu planen.

Besprich dein Projekt mit 3S und prüfe, welche Gebäudeteile sich als BIPV-Energieflächen eignen.

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